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  • Sarah Alruna

OSTARA SEGENSBUSCHEN

Die Naturrituale, folgten immer dem Wunsch, sich mit der Natur zu verbinden, sich selbst einzubetten in das große Ganze.

Aber auch, das Gleichgewicht der Natur und der Elemente zu bewahren. Zu manchen Jahreskreisfesten, gibt es ganz besondere Segensbuschen, die ein besonderes Thema dieser Zeit sichtbar machen!


Zu Ostara, wird der „Palmbuschen“ gebunden, er ist der Fruchtbarkeit gewidmet. Er wird in die Erde gesteckt, um für eine fruchtbare Ernte im kommenden Jahr zu bitten. Ausreichend Regen, ausreichend Sonne, auf dass Unwetter die Ernte verschonen mögen, Gesundheit, für die gesamte Familie, auf eine gute Zusammenarbeit mit Mutter Erde! Er ist Ausdruck einer lebendigen und liebevollen Beziehung zur Natur.


Je nach Region, gibt es ganz unterschiedliches Brauchtum rund um den Palmbuschen. In Oberösterreich, wird er auf einen Haselstock gebunden und ein Apfel ziert seine Mitte, welcher gemeinsam mit der gesamten Familie verspeist wird. In anderen Orten, werden Wunschbänder in den Palmbuschen geknüpft. Traditionell werden die Pflanzen mit einem halbierten Weidenast am Haselstock befestigt! Es darf aber auch einfach verwendet werden, was gerade zur Verfügung ist und man darf selbst kreativ werden!


Was unbedingt im Ostara-Segensbuschen im "Palmbuschen" verarbeitet werden muss?


PALMKÄTZCHEN & IMMERGRÜNE PFLANZEN!


Der Palmbuschen, vereint das Alte, das Immerwährende und das Neue mit seinen Pflanzen zu einem unendlichen Kreis, den die Natur immer wieder aufs Neue durchläuft. Er wird gesegnet mit Quellwasser, er ist ein Geschenk an die Erde, macht uns die Kreisläufe von Werden und Vergehen bewusst und verbindet uns, mit den Grundlagen allen Lebens:


Der fruchtbaren Erde unter unseren Füßen, von der aus, sich alles Richtung Sonne streckt, der lebensspendenden Licht- und Wärmequelle über unseren Köpfen entgegen.


Er wird rituell in die Erde gesteckt, auf das Feld oder in den Garten oder in freier Natur ausgebracht und oft werden auch Segensworte gesprochen.


Der Palmbuschen ist also ein Liebesbeweis und eine Bitte. An Erde und Sonne. Ein „Danke“ und eine „Bitte“ für eine fruchtbare Ernte im kommenden Jahr. Ein Zeichen unserer Verbundenheit mit der Natur.


Eine Geste, ein kleines Ritual, so einfach und doch so überaus kraftvoll.


Ich liebe den Palmbuschen seit meiner Kindheit!




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